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Produkte zur Pflege von Piercings

Das Piercing - Eine ganz besondere Wunde, erfordert eine ganz besondere Pflege

Das neue Piercing stellt für den Körper eine sehr besondere Art von "Verletzung" dar. Der Körper kann keine Kruste auf der offenen Stelle bilden um sich vor dem Eindringen von Schmutz, Bakterien oder anderen Krankheitserregern zu schützen. Wie es bei offenliegenden Schnittverletzungen der Fall ist. Das wichtigste in den Tagen nach dem piercen ist die Wunde sauber halten, damit der Stichkanal schnell und problemlos eine eigene dünne aber schützende Hautschicht aufbauen kann! Das Octenisept Wunddesinfektionsspray fördert die Wundheilung. Trage das Pflegemittel großzügig auf das Piercing auf und lass es ca. 60 Sekunden einwirken. Das Piercing nicht bewegen! Durch die kapillare Wirkung gelangt das Mittel von ganz alleine in den Stichkanal. Bewegungen des Piercings können zu Schädigungen/Reizungen des Wundkanals und seiner Ränder führen. Zudem könnten Bakterien, Schmutz oder Allergene durch die Bewegung in den Wundkanal gelangen. Tupfe überschüssiges Pflegemittel mit einem Papiertuch ab. Bitte beachte, dass es vollkommen ausreicht, diese Pflege 2 x am Tag während des Heilungsprozesses durchzuführen. Mehr Pflege kann schädlich sein! In dieser Zeit niemals den Schmuck entfernen! Piercings sollten auch nach der Verheilung bei der Körperhygiene mit einbezogen und gereinigt werden. Es gilt, dass Piercing in Ruhe lassen und bis zur kompletten Verheilung an folgende Regeln halten:

  • wenig Stress, viel Schlaf, gesunde Ernährung und wenig körperliche Belastung Unterstützen deinen Körper während des Heilungsprozesses
  • Keine Berührung (wenn dann vorher mit einem Desinfektionstuch die Hände desinfizieren)
  • In den ersten 1-3 Tagen keine blutverdünnende Medikamente einnehmen (z.B. Aspirin)
  • In den ersten Wochen den Besuch der Sauna, des Solariums und des Schwimmbades vermeiden
  • Duschen anstatt Baden und Kontakt mit Seife oder Duschgel vermeiden
  • Kontakt mit fremden Körperflüssigkeiten (z.B. Speichel, Schweiß, Sperma) vermeiden

Falls Probleme auftreten

Wenn es möglich ist, immer erst den Piercer aufsuchen! Während des Prozesses der Wundheilung können einige "Komplikationen" auftreten die den Verzicht auf das Piercing oder den Besuch beim Arzt mit sich bringen. Der Weg zum Piercer ist definitiv Pflicht, wenn:

  • Sich der Stichkanal des Piercings entzündet hat oder allergische Reaktionen auftreten (bluten, "nässen", eitern oder ein zunehmend unangenehmes Gefühl)
  • Das Mittel zur Piercingpflege nicht vertragen wird (Ausschlag, Juckreiz oder Brennen)

Den Piercingschmuck auf keinen Fall entfernen! Das Abkapseln des Wundsekretes im Stichkanal kann schwerwiegendere Entzündungen mit sich führen, welche eventuell sogar chirurgisch behandelt werden müssen!

Allergien

Die Piercingwunde ist eine "offene", ungeschützte Wunde enthält der Ersteinsatzgeeignete Schmuck ein Minimum an Allergenen Stoffen wie zum Beispiel Nickel. Es kann durch das Eindringen von Stoffen in den Wundkanal, das Piercing Pflegemittel oder den Schmuck dennoch zu allergischen Reaktionen kommen. Solche Reaktionen werden häufig durch jodhaltige Mittel hervorgerufen. Deshalb vorab immer mit dem Piercer sprechen, Alternativen zum Piercingpflegemittel oder dem Schmuck gibt es in den meisten Fällen.

Auftretende Normalitäten

Wenn die genannten Symptome nicht länger als 3 Tage anhalten, sind folgende Punkte normal und sollten dir keine Sorgen bereiten. Allerdings gilt, fühlst du dich unsicher, setze dich mit deinem Piercer in Verbindung!

  • Ein leichtes "brennen" der Wunde
  • Es blutet und / oder "nässt" ein wenig
  • Die gepiercte Stelle schwillt an (Kühlen fördert Abschwellen)
  • Eingeschränkter Bewegungsablauf, weil diverse Bewegungen unangenehm sind
  • Das Gefühl, dass Piercing heilt und dann wieder doch nicht

Besonderheiten bei Oralpiercings

Zu Oralpiercings zählen unter anderem, dass Zungenpiercing, Lippenpiercings, Lippen-/ Zungenbandpiercing und viele mehr. Beachte bitte folgendes während der Heilungszeit:

  • Auf das Rauchen verzichten, für mindestens 3 Tage
  • Den Mundraum mit Wasser nach jeden Essen ausspülen
  • Kein Austausch von Körperflüssigkeiten
  • Viel trinken, am besten Mineralwasser
  • Verzicht auf scharfe, extrem heiße oder kalte Speisen
  • Vorsichtig essen

Besonderheiten bei Intimpiercings

Intimpiercings sind unter anderem das Klitorisvorhaut piercing, der Prinz Albert, das Frenum, das Hafada und einige mehr. Beachte bitte folgendes während der Heilungszeit:

  • keinerlei sexuelle Aktivität
  • keine zu enge Kleidung
  • atmungsaktive Unterwäsche (keine Synthetik)

Besonderheiten bei Haut- und Knorpelpiercings

Zu diesen Piercings zählen das Bauchnabelpiercing, Augenbrauenpiercing, Helix und mehr. Beachte bitte folgendes während der Heilungszeit:

  • Puder, Makeup und Creme darf nicht in die Wunde gelangen
  • Auf garkeinen Fall dürfen Haarfärbemittel in die Wunde gelangen! Hier gilt besondere Vor-sicht