Septum Piercing Shop

Viele kennen das Septum Piercing von den Tieren, wie Bullen oder Bären. Diese sollten mit diesem Nasenring gebändigt werden, indem der Ring als Halterung für eine Leine diente. Heutzutage ist es ein Modeschmuck, welcher die Menschen verschönern soll. Das Septum ist ein sehr bekanntes und vor allem weit verbreitetes Piercing. Es wird durch das Bindegewebe gestochen, welches unterhalb des Knorpels der Nasenscheidewand liegt. Dieses Gewebe leitet sich von dem lateinischen Name ‚septum nasi‘ ab. Es gehört in verschiedensten Kulturen weltweit zu den ältesten Piercings und ist besonders durch den Traditionsbezug bekannt. Häufig trugen Krieger verschiedener Stämme in Afrika dieses Piercing oder Frauen der Nomaden um ihren Reichtum auszudrücken.

Schmuck für ein Septum Piercing kaufen

häufig genutzter Schmuck seltener genutzter Schmuck

Septum Piercing - Nasenpiercing mal anders

Septum Piercing in der Nase

Die Meisten tragen ein klassisches Nostril-Piercing, welches durch den Nasenflügel gestochen wird. Dieses ist weltweit am weitesten verbreitet und wird öfters von Frauen als Männern getragen. Im Gegensatz dazu findet man das Septum Piercing sehr oft an Männern. Das Septum ist ein kleines Stück Mischgewebe aus Haut und Knorpel, welches sich direkt unter der Nasenscheidewand befindet. Normalerweise haben die Wenigsten Schmerzen beim Stechen dieses Piercings. Jedoch gibt es Einige bei denen dieses Stück Haut wenig bis gar nicht ausgebildet ist. Das Stechen ist in diesem Fall sehr schmerzhaft, da der Knorpel der Nasenscheidewand komplett durchstochen werden muss. Jedoch hält dieser Schmerz heutzutage keinen mehr zurück dieses Piercing stechen zu lassen. Der Trend zu einem Septum nimmt immer mehr zu. Frauen bevorzugen kleinere Hufeisen, mit Kristallsteinen wohingegen Männer oft dicke Stäbe oder große Hufeisen einsetzen.

10% Ostergutschein-Code: Bunny-10%

Ein Piercingschmuck der schon von den Mayas getragen wurde

Das Septum geht schon bis zur Zeit der Mayas, Inkas und Azteken zurück. Diese trugen verschiedensten Schmuck aus Gold in der Nase durch ihre religiöse Einstellung. Auch die Indianer trugen das Piercing, sowohl Männer als auch Frauen. Bestimmte Stämme brachten in ihrem Septum Federn an, andere trugen Perlenketten, welche von einem Ohr zum anderen hingen. Oft sieht man auch in Verbindung mit einem Septum Piercing, Piercingarten wie gedehnte Ohren und Lippen. Bis zu 3 Labrets nebeneinander werden gepierct. Nach den afrikanischen Bräuchen werden große Holzscheiben in die Lippe oder Ohren eingesetzt. Dabei wird nach und nach die Haut gedehnt und ein immer größer werdendes Schmuckstück eingesetzt. Auch in der Nase beginnen einige ihren Stichkanal zu dehnen. Früher haben die Stämme der Salomonen mit sogenannten Tusks die Piercings gestochen. Das Ende der Süßkartoffelpflanze war so spitz, dass man ohne Probleme durch die Haut-Knorpel-Gewebe stechen konnte. Daraufhin setzten sie ihren Schmuck ein, welcher oft den Eckzähnen von Wildschweinen entsprach. In der Umgebung von Indonesien dehnen die Bewohner ihr Septum teilweise bis sie Muschelplatten einsetzen konnten, die mehrere Zentimeter breit waren. Im Gegensatz dazu ist in den westlichen Kulturen das Septum Piercing nicht so populär. In diesen Ländern werden öfters Nostril-Piercings getragen, welche durch die Nasenflügel gestochen werden. Diese entsprechen hier eher dem Schönheitsbild. Erst seit den 90er Jahren sind Jugendliche auf das Septum Piercing gestoßen und haben Gefallen daran gefunden. Besonders Homosexuelle haben den Trend mitgemacht.

Pflege-Hinweise für dein Septum Piercing

Vorgehensweise

Die Nasescheidewand ist durch die Knorpel sehr uneben und macht es schwieriger das Piercing gerade zu stechen. Der Piercer nutzt deshalb eine Septum-Klemmzange, welche an der oberen Öffnung aus zwei offenen Zylindern besteht und die Nadel gerade führt. Weiterhin verwenden Piercer eine Receiving Tube um das Gewebe zu stabilisieren. Da bei jedem Mensch das Septum unterschiedlich ausgeprägt ist, gibt es auch ein unterschiedliches Schmerzverständnis beim Stechen dieses Piercings. Vor allem wenn der Knorpel den überwiegenden Teil ausmacht, kann es für den Kunde schmerzhaft werden.

Heilung eines Septums

Die Heilung des Septum-Piercings dauert in der Regel zwei bis drei Monate an. Nach 2 bis 3 Wochen ist der Stichkanal gewöhnlich abgeheilt und man hat weniger Schmerzen bei Berührungen. Allerdings ist die Wundheilung bei jedem Menschen anders. Vor allem bei einem Septum-Piercing. Da jeder Mensch ein unterschiedlich ausgebildetes Septum besitzt, kann man keinen genauen Zeitraum bis zur vollständigen Erholung angeben. Bei einem stark ausgebildeten Knorpel und wenig Haut dauert es länger an als bei einem dünnen Hautgewebe. Circular Barbells oder BCRs sollten im Ersteinsatz verwendet werden, da sie sich dem Stichkanal am besten anpassen und nicht sperrig sind.

Pflege dieses Piercings

Die Hygienemaßnahmen nach dem Piercen sind äußerst wichtig. Sie helfen das Entzündungsrisiko zu minimieren. Mindestens zweimal täglich sollte man Octenisept- oder ProntoLind Spray zur Pflege benutzen. Man sollte die Wunde generell sauber und trocken halten und Luft heranlassen. Pflaster oder auch Schminke sollten mit Bedacht gewählt werden, da die Wunde luftig gehalten werden muss. Besondere Vorsicht gilt bei Erkältungen oder Schnupfen. Durch die bakterielle Entzündung kann es schneller zu einer Entzündung des Piercings kommen.