Tragus Piercing Shop

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Tragus Piercing Schmuck kaufen

Immer öfter liest und hört man im Zusammenhang mit einem Ohrpiercing auch vom Tragus Piercing. Doch was der Tragus ist und wo er zu finden ist, wissen die wenigsten. Der Tragus ist das kleine Knorpelteilchen, das am Eingang des Gehörgangs sitzt. Dass man sich auch dort ein Piercing stechen lassen kann, haben viele vor rund 20 Jahren noch gar nicht gewusst. Doch es ist möglich und kam mit dem Piercingboom in den 1990er Jahren auch zu uns nach Deutschland. Auch wenn das Tragus Piercing nicht zu den häufigsten Piercingarten gehört, wird es doch immer öfter gewünscht.

Schmuck für ein Tragus Piercing

häufig genutzter Schmuck seltener genutzter Schmuck

Tragus Piercing - Ohrpiercing mal anders

Tragus Piercing im Ohr

Immer öfter liest und hört man im Zusammenhang mit einem Ohrpiercing auch vom Tragus Piercing. Doch was der Tragus ist und wo er zu finden ist, wissen die wenigsten. Der Tragus ist das kleine Knorpelteilchen, das am Eingang des Gehörgangs sitzt. Dass man sich auch dort ein Piercing stechen lassen kann, haben viele vor rund 20 Jahren noch gar nicht gewusst. Doch es ist möglich und kam mit dem Piercingboom in den 1990er Jahren auch zu uns nach Deutschland. Auch wenn das Tragus Piercing nicht zu den häufigsten Piercingarten gehört, wird es doch immer öfter gewünscht.

Aus der Popkultur hervorgegangen

Viele Piercings haben ja geschichtliche Hintergründe und wurden schon viele Jahrhunderte, wenn nicht sogar Jahrtausende getragen. Beim Tragus Piercing ist das anders, denn dieses entstand erst in der Popkultur und kann geschichtlich nicht weiter verfolgt werden - anders als beim Helix (Ohrkante) oder dem Lobe Piercing, also dem Ohrring im Ohrläppchen.

Getragen wird im Tragus in der Regel ein Ball Closure Ring oder ein Labret-Strecker. Nach dem Stechen ist es von Vorteil, wenn man bis zur vollständigen Heilung einen Stecker verwendet, der in Übergröße genutzt werden sollte. Der Grund: geringere Schmerzen beim Tragen. Die Heilung kann zwischen zwei Monaten und einem Jahr betragen. Wie bei allen anderen Piercings sollte man auch beim Tragus Piercing den Schmuck erst wechseln, wenn die Wunde geheilt ist. Eine anfängliche Schwellung geht recht schnell zurück, Risiken sind in der Regel nicht zu erwarten. Da es an dieser Stelle am Ohr häufig zu Wildwuchs, also zu einer Granulation auf der heilenden Wunde kommen kann, wird nicht selten ein Lokalantibiotikum verabreicht. Ansonsten sollte das Piercing, wie jedes andere auch, regelmäßig gereinigt werden, von der Reinigung mit Alkohol und anderen aggressiven Mitteln ist abzusehen.

Pflege-Hinweise zum Tragus Piercing

Vorgehensweise

Das Tragus-Piercing wird in das kleine dickere Knorpelgebilde, welches vor dem Eingang des Gehörkanals in der Ohrmuschel sitzt, mit einer normalen Piercing-Nadel gestochen, wobei auch die Möglichkeit besteht, eine gerade oder gebogene Venenverweilkanüle zu verwenden. Die Wunde blutet während und nach dem Stechen nur geringfügig, weil sich an dieser Stelle nur wenig Bindegewebe befindet. Der Einsatz eines Ringes als Erstschmuck ist schmerzhafter, als der eines Steckers. Anfangs wird ein Stecker mit Überlänge getragen, da mit dem Anschwellen des Gewebes zu rechnen ist. Das Tragus-Piercing kann auch vertikal gestochen werden und zählt dann in die Kategorie der Oberflächen-Piercings. Diese Variante kann aber zu erhöhten Komplikationen führen.

Heilung eines Tragus Piercings

Der Heilungsprozess kann bis zur vollständigen Heilung zwischen zwei Monaten und einem Jahr andauern, wesentlich länger als bei anderen Piercings wie zum Beispiel einem Septum. Es gibt Behauptungen, bei denen man vor Gesichtslähmungen warnt. Ein Fehler beim piercen, bei dem man den Nervus-Facialis trifft (den Außenring des Tragus), soll angeblich zu einer andauernden Lähmung im Gesicht führen. Diese Aussage ist Mumpitz. Die Nerven liegen so nah am Knochen und sind von Muskeln geschützt, so dass man diese nicht trifft. Man kann sie durch den Stichkanal weder lähmen noch beschädigen.

Tragus Pflege

Das gepiercte Tragus-Piercing sollte vor allem sauber gehalten werden und nicht mit ungewaschenen Händen angefasst werden. Unter Anwendung eines Lokalantibiotikums kann man dem eventuell auftretenden Wildwuchs bei Knorpel-Piercings entgegenwirken. Auf aggressive Desinfektionsmittel wird bei der Pflege am besten verzichtet. Dafür sollten ProntoLind Schaum oder Spray genutzt werden, wodurch Entzündungen, Rötungen und Krustenbildung verhindert werden.