Helix Piercing Shop

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Piercingschmuck für ein Helix Piercing kaufen

Das Helix Piercing wird am äußeren oberen Rand des Ohres gestochen. An dieser Stelle befindet sich Knorpelgewebe, welches allerdings nicht mit Blut versorgt wird, was ein längeres Nachbluten der Wunde ausschließt. Bis die Wunde letztendlich völlig abgeheilt ist, können bis zu sechs Monate vergehen. Auf diese Art und Weise steht jedem die Möglichkeit offen, seinem Ohr durch das Tragen eines Helix-Piercing in den verschiedensten Ausführungen, eine ganz besondere persönliche Note zu verleihen.

Typischer Schmuck beim Helix

häufig genutzter Piercingschmuck seltener genutzter Piercingschmuck

Helix Piercing - der etwas andere Ohrschmuck

Helix Piercing im Ohr

Die Helix ist der Rand der Ohrmuschel, der sich bei den meisten Menschen nach innen wölbt. Während das Ohrpiercing im Ohrläppchen auch in unserem Kulturkreis schon viele Jahrhunderte lang gang und gäbe ist, so wurde das Helix Piercing erst in den 1990er Jahre so richtig populär. Im Gegensatz zum Ohrläppchen besteht die Helix rein aus Knorpel, Blutgefäße sind dort kaum zu finden. Das heißt dass es zwar kaum bluten wird, wohl aber etwas schmerzhafter ist, sich dort stechen zu lassen. Die Heilungsdauer kann bis zu sechs Monaten betragen. Gestochen wird auch hier mit einer Hohlnadel, der Einsatz einer Piercingpistole ist nicht mehr üblich, da dies ein zu hohes Risiko birgt. Eine weitere Möglichkeit ist das Punchen, wobei ein Loch "herausgestanzt" wird, das genau die Größe des Schmuckstücks hat, was den Druck erheblich senkt und die Heilung begünstigt. Durch Druck, den das Piercing beim herkömmlichen Stechen ausüben kann, vor allem dann, wenn man einen Ring nutzt, oder auch durch Druck beim Schlafen, kann sich das Ohr in diesem Bereich immer wieder entzünden.

Tradition bis in die heutige Zeit

Das Helix Piercing gibt es in vielen Kulturkreisen, vor allem in Afrika, Südostasien und Nordamerika, schon eine geraume Zeit. Während es in Afrika ein Zeichen von Wohnstand und Schönheit ist, trägt man es bei Stämmen in Asien aufgrund des sozialen Ranges in der Gesellschaft. In unserer Kultur hat es sich mit dem Piercing-Boom in den 1980er und 1990er Jahren durchgesetzt und ist mittlerweile sehr beliebt.

Anlehnend an das Tragus Piercing, wird zu Beginn ein gerader Barbell empfohlen, zumindest solange, bis die Wunde vollständig geheilt ist. Das hat den Grund, dass ein gerader Stab so wenig Druck wie möglich auf das Ohr ausübt. Danach wird sehr oft ein Ball Closure Ring genutzt, um sein Ohr zu verschönern.

Angebracht werden kann das Helix Piercing an unterschiedlichen Stellen. Da die Helix oberhalb des Ohrläppchens beginnt und bis zum Ohransatz reicht, kann man beliebige Stellen wählen - und natürlich auch so viele Piercings, wie man möchte. Auch die Verbindung zweier gegenüberliegender Löcher mit einem Stab ist möglich, dann spricht man von einem Industrial oder Scaffold Piercing. Wird das Piercing tiefer gesetzt, dann ist es allerdings kein Helix Piercing mehr, sondern ein Outer-Conch-Piercing.

Schon seit der Antike ist es aus den verschiedensten Gründen üblich, Ohrschmuck zu tragen, überall auf der Welt. Ganz gleich, ob es die ältesten Stammeskulturen betrifft, wo der Glaube im Hintergrund steht, eine Tradition oder ein bestimmtes Ritual das Tragen begründen. Während des Römischen Reiches, trugen sogar häufiger Männer als Frauen Ohrringe. In der Regierungszeit von Queen Elizabeth in England, waren Ohrringe das Symbol eines bestimmten Status der Männlichkeit. Mitunter trugen Seeleute Ohrschmuck, um in der Lage zu sein, falls sie auf dem Meer sterben würden, eine christliche Beerdigung bezahlen zu können. Schlussendlich hat man die vielfältigsten Möglichkeiten, seinen Körper durch Schmuck zu verschönern und somit in ein sehr präsentes Licht zu setzen.

Helix Piercing Pflege-Hinweise

Vorgehensweise

Praktisch gibt es verschiedene Methoden, um das Helix-Piercing zu stechen. Generell wird ein solches Piercing mit Hilfe eines Venenkatheters gestochen. Üblicherweise sollte eine Nadel benutzt werden, statt einer Pistole. Das Stechen eines Helix-Piercings mit einer Pistole kann das knorpelige Gewebe am Ohr zerstören und zu sehr unschönen, dauerhaften Verunstaltungen führen. Schlichtweg ist es vorteilhafter mit einer Pistole zu stechen, zwar günstiger im Preis, aber das Stechen mit einer Nadel ist erwiesenermaßen sicherer. Eine weitere Möglichkeit des Stechens ist das sogenannte Punchen. Zweifelsohne ist dies etwas aufwändiger, denn hierbei wird etwas Knorpelgewebe aus dem Ohr heraus gestanzt. Vergleichsweise können somit Druckschmerzen vermindert oder ganz vermieden werden, außerdem verkürzt sich die Heilungszeit.

Heilung - Helix Piercing

Nach dem Stechen sollte die Wunde regelmäßig desinfiziert und nicht mit unsauberen Händen berührt werden. Das Ohr ist nicht übermäßig zu belasten. Im Allgemeinen geht man bei einem Helix-Piercing von einem Heilungszeitraum von zwei bis drei Monaten aus. Danach sollte es sich vollständig erholt haben.

Pflege deines Piercings

Generell sollten Piercings mindestens zweimal täglich mit einem Wundantiseptikum gepflegt werden. Dabei bietet sich das Octenisept Spray oder ProntoLind Gel an. Diese Pflegeprodukte schützen vor Infektionen. Man sollte besonderen Wert auf Hygiene legen und die gepiercte Stelle nur mit sauberen Händen anfassen. Alkoholhaltige Desinfektionsmittel sollte man vermeiden, da es die Wundheilung nicht unterstützt sondern angreift und es zu einer Entzündung kommen kann.