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Zungenpiercing

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Das Zungenpiercing gehört zu den beliebtesten Piercings überhaupt und wird in der Regel vertikal in der Mitte der Zunge gestochen. Es kann aber auch weiter vorne durch die Zungenspitze gestochen werden. Ebenso ist es möglich mehrere Piercings in der Zunge zu tragen, dies hängt jedoch von den anatomischen Gegebenheiten ab.

Wissenswertes über das Zungenpiercing

Zungenpiercing - getragenes Piercing in der Zunge

Berichten spanischer Eroberer zu Folge war das Durchstechen der Zunge keine unübliche Praxis bei den Ureinwohnern Mittelamerikas. Es wurde als religiöses Ritual durchgeführt und diente zur innerlichen Reinigung oder als Opfergabe. Nach dem Stechen wurde ebenfalls Schmuck eingesetzt, der aber nicht zum dauerhaften Tragen vorgesehen war.

Auch heute gibt es noch rituelle Zeremonien, bei denen unter anderem die Zunge durchstochen wird. Bekanntestes Beispiel ist das Vegetarian Festival in Thailand. Die Teilnehmer, die in einen Trancezustand versetzt werden, lassen sich im Rahmen einer Götterbeschwörung verschiedene Gegenstände, zum Teil mit erheblichen Durchmessern durch Wange, Zunge oder andere Körperteile stechen.

Als erstes dokumentiertes Zungenpiercing, dass als Modeschmuck gestochen wurde, gilt ein Piercing, welches 1978 per Dermal Punch gestochen wurde und auf den deutschen Tattoopionier Horst Heinrich Streckenbach zurückgeht. In den 1990er Jahren wurde das Zungenpiercing immer populärer. Verschiedene Künstler wie Keith Flint (The Prodigy) oder Melanie Brown (Spice Girls) sollen zur Verbreitung des Zungenpiercings beigetragen habe.

Ingenieure des Georgia Institute of Technology haben eine Fernsteuerung entwickelt, die sich an einem Zungenpiercing befestigen lässt und so Querschnittsgelähmten Menschen hilft ihren Rollstuhl zu bedienen.

Vielseitiger Schmuck in der Zunge

Für Zungenpiercing-Stecker werden in der Regel Barbells eingesetzt. Aber auch Piercingringe sind möglich, wenn das Piercing im vorderen Bereich, also an der Zungenspitze gestochen worden ist. Die Barbells gibt es in verschiedenen Varianten. Neben dem klassischen Chirurgenstahl sind vor allem Piercings aus Bioflex bei den TrägerInnen sehr beliebt. Der Stab und die dazugehörigen Kugeln gibt es in unterschiedlichen Farben und Formen. Hier kann jeder nach Lust und Laune kombinieren und sich sein Wunschpiercing zusammenstellen.

Pflege-Hinweise zum Piercing in der Zunge

Vorgehensweise

Um Kreislaufproblemen entgegenzuwirken und um den Einsatz des Piercings zu erleichtern wird das Piercen im Sitzen durchgeführt. Der Piercer muss zunächst die passende Stelle auswählen und Eintritts- und Austrittpunkt des Stichkanals markieren. Anschließend wird die Zunge mittels einer speziellen Klemmzange fixiert und mit einem peripheren Venenkatheter durchstochen. Es kann zu geringen Blutungen kommen, die aber schnell abklingen. Beim Piercen muss vor allem darauf geachtet werden, dass das Zungenbändchen, welches die Zunge mit dem Unterkiefer verbindet, nicht verletzt wird. Zudem muss die Position des Piercings so gewählt werden, dass die Zähne nicht beschädigt werden. Mittig verlaufende Zungenpiercings werden durch keinen Muskel gestochen, anders bei seitlich gestochenen. Deshalb sollten diese Formen des Zungenpiercings nur von sehr erfahrenen Piercern durchgeführt werden.

Heilung eines Zungenpiercings

Nach dem Stechen schwillt die Zunge in der Regel stark an. Deshalb wird als Ersteinsatz ein Barbell mit Überlänge verwendet. Nach einigen Tagen, wenn die Schwellung zurückgegangen ist, kann ein kürzerer Stab eingesetzt werden. Der Tragekomfort wird dadurch erheblich gesteigert, da ein versehentliches Draufbeißen unwahrscheinlich wird. Der Ersteinsatz besteht meist aus chirurgischem Stahl oder Titan. Nach dem Abheilen können auch Piercings aus Bioflex eingesetzt werden. Diese sind in tollen Farben und Mustern erhältlich und erfreuen jeden Zahnarzt, da das Kunststoffmaterial die Zähne nicht schädigen kann, auch wenn man gerne mit seinem Piercing spielt. Die Heilungsdauer beträgt zwischen drei und sechs Wochen.

Pflege eines Zungenpiercings

Piercings, die in der Mundregion gestochen werden, heilen für gewöhnlich am schnellsten. Dennoch sollten einige Dinge berücksichtigt werden, wenn man sich ein Zungenpiercing stechen lässt. Während des Heilungsprozesses sollte auf Alkohol und Nikotin verzichtet werden. Ebenso sind Milchprodukte in den ersten Tagen tabu. Gegen die Schwellung helfen Eiswürfel aus Kamillen- oder Salbeitee. Den meisten fällt das Essen in den ersten Tagen etwas schwerer, daher empfiehlt sich wässrige Nahrung wie Suppe. Nach jedem Essen sollte der Mund gründlich ausgespült werden. Hierzu eignet sich besonders gut die ProntoLind Mundspülung, die speziell für die Nachbehandlung von Piercings im Mundraum entwickelt wurde.