Wie das passende Piercing Studio finden?

06.01.2015 11:57

Der Entschluss ist gefasst, Du willst dich piercen lassen. Die Stelle steht fest. Nun fehlt noch das geeignete Studio, in welchem du dich schmücken lassen kannst. Dazu gibt es eine kurze Checkliste die man beachten sollte, wenn man viel Freude an seinem Piercing haben möchte.

  • Der Piercer sollte dich über mögliche Risiken und den Eingriff selbst umfassend aufklären - auch ohne Termin
  • Das Studio sollte sauber und gepflegt aussehen
  • Der Beratungsraum sollte getrennt vom Arbeitsraum sein, um hygienisch einwandfrei arbeiten zu können
  • Das Arbeitswerkzeug ist steril verpackt oder wird nach Gebrauch gereinigt, desinfiziert und sterilisiert
  • Im Arbeitsraum befinden sich ausschliesslich Dinge die man benötigt um zu Piercen
  • Vor dem Piercen werden sich Einmalhandschuhe angezogen
  • Als Erstschmuck wird Titan, medizinischer Kunststoff (bspw. PTFE) oder Gold verwendet
  • Ein guter Piercer wird dir nach dem Vorgang erklären wie du das Piercing die nächsten Tage pflegen musst, was du vermeiden solltest und er wird dich auch bitten nach einem gewissen Zeitraum zur Nachsorge zu kommen

Der Piercer sollte dich auch über dein Wunschpiercing gut aufklären können. Er sollte über anatomisches Wissen verfügen um genau zu wissen wie welche Körperstelle reagiert. Dies sollte er dir erklären können. Denn leider gibt es aktuell noch keine offizielle Ausbildung zum Piercer. Regelmäßige Weiterbildungen helfen jedoch um immer auf dem neusten Stand zu bleiben. Auch eine Mitgliedschaft im EAPP / der DGP (Deutsche Gesellschaft für Piercing) deutet darauf hin.

Nun gibt es auch viele die denken ein Piercing kann man sich selbst stechen. Doch diese seien gewarnt - hier kann man viel falsch machen. Zu Hause kann man weder steril arbeiten noch verfügen die meisten über das benötigte Fachwissen um dies zu tun. Bleibende Schäden sind im schlimmsten Fall möglich! Daher geht bitte immer zu einem Piercer der die oben genannten Punkte erfüllt. Denn lieber 5 Euro mehr investiert, als langwierige Verletzungen.


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