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Tunnel zurückdehnen – aber wie?

24.01.2014 15:38 | News

Viele wünschen sich nach einiger Zeit, dass sie ihre Ohrlöcher nicht ganz so weit gedehnt hätten. Vielleicht gibt es Probleme mit dem Arbeitgeber, oder einem gefallen die großen Ohrlöcher einfach nicht mehr. Dieser Wunsch lässt sich definitiv erfüllen. Doch gibt es auch hier einige Dinge, die man unbedingt beachten sollte. Wichtigste Regel: Niemals den Tunnel oder den Plug einfach herausnehmen und warten was passiert. Was passiert wird euch nämlich sicherlich nicht gefallen. Die menschliche Haut ist zwar sehr flexibel und verfügt gerade bei jungen Menschen über viel Spannkraft, allerdings ist sie nicht mit einem Gummizug zu vergleichen, der in seine ursprüngliche Form zurückschnappt. Wenn man den Schmuck einfach entfernt, ist es deshalb sehr wahrscheinlich, dass sich das Gewebe ungleichmäßig wieder zurückbildet und so ein unförmiges und vernarbtes Ohrloch entstehen lässt. Das einfache Herausnehmen des Schmucks ist also keine Möglichkeit. Es gibt allerdings verschiedene Techniken seine Ohrlöcher erfolgreich zurückzudehnen.

Gleiches Werkzeug, ähnliche Technik

Um erfolgreich die Größe des Lobes zu reduzieren, kann man im Grunde die gleichen Werkzeuge verwenden, die man für das Dehnen benutzt hat. Zu empfehlen sind aber nicht alle Dehnwerkzeuge und vor allem nicht alle Materialien. Geeignet sind zum Beispiel die üblichen Dehnstäbe. Die gleichmäßige Form des Dehnstabes garantiert eine gleich bleibende Spannung auf das umliegende Gewebe. Die Dehnstäbe werden einfach immer nur durch die nächst kleinere Größe ersetzt. Nach dem gleichen Prinzip kann man auch mit Dehnsicheln und Schnecken arbeiten. Wofür ihr euch entscheidet hängt also auch von den persönlichen Vorlieben ab.

Die Technik

Ähnlich wie beim Dehnen spielen auch Geduld und Sorgfalt beim Zurückdehnen eine wichtige Rolle. Da auch ihr mal klein angefangen habt, sollten auch noch Tunnel, Plugs und Dehner aus dieser Zeit vorhanden sein. Diese kommen nun erneut zum Einsatz. Es gilt, so wie ihr den Durchmesser eures Ohrlochs vergrößert habt, so verkleinert ihr es, wählt also die gleichen Dehnschritte. Je nachdem wie groß euer Lobe ist, gibt es verschiedene Techniken. Bei einem Durchmesser bis 10mm könnt ihr einfach einen kleineren Tunnel, beispielsweise mit 9mm oder 8mm einsetzen. Wichtig ist nur, dass genügend Spannung auf dem umliegenden Gewebe ist. Das gleiche gilt auch für die o.g. Dehnwerkzeuge. Wenn der Schmuck mit dem kleineren Durchmesser wieder optimal im Ohrloch fest sitzt, kann man mit dem nächsten Schritt fortfahren. Wie lange man für jeden einzelnen Schritt braucht, hängt immer ganz vom jeweiligen Gewebe ab. Ebenfalls zu beachten ist, dass man sich für ein leichtes Material entscheidet. Wer mit aus Stahl oder Stein gefertigten Schmuck arbeitet, riskiert, dass sich das Ohrloch verformt, da die Belastung durch das schwere Material an der unteren Seite des Lobes größer ist. Die optimale Wahl wäre Silikon. Das Material erzeugt eine gleichmäßige Spannung und ist zudem sehr leicht.

Zurückdehnen mit Teflonband

Wer seine Ohrlöcher auf einen größeren Durchmesser als 10mm gedehnt hat, sollte vielleicht eine andere Technik in Erwägung ziehen. Besonders bei einer Größe ab ca. 25mm. Das Problem hierbei ist, dass der nächstzurückliegende Dehnschritt bei 22mm ist. Wenn man aber versucht einen Tunnel oder ähnliches mit 22mm Durchmesser in ein 25mm Lobe einzusetzen, wird dieser mit großer Wahrscheinlichkeit nicht halten. Es gibt allerdings eine simple und effektive Möglichkeit dieses Problem zu lösen. Die Teflonklebeband-Methode kennen manche vielleicht schon vom hoch dehnen. Sie funktioniert aber auch umgekehrt eins A. Bei unserem Beispiel geht das wie folgt. Man nimmt einen 22mm Tunnel und umwickelt ihn so lange mit dem Teflonklebeband, bis der Durchmesser ausreichend ist und der Tunnel wieder einigermaßen fest im Ohr sitzt. Wenn sich dann das Gewebe wieder zurückgebildet hat und der Schmuck wieder festen Halt hat, dann kann man wieder etwas von dem Teflonband abwickeln usw. Selbstverständlich kann man auch einen Plug verwenden. Man braucht auch keine Angst zu haben, dass der Schmuck wesentlich schwerer wird, wenn man ihn mit dem PTFE-Band umwickelt. Polytetrafluorethylen ist ein äußerst leichter Werkstoff und zudem sehr robust.

Fazit

Es zeigt sich also, dass gedehnte Ohrlöcher keineswegs eine Sackgasse sind. Mit der richtigen Technik und ein wenig Geduld kann man den Durchmesser seines Lobes problemlos reduzieren. Allerdings sollte man nicht erwarten, dass am Ende des Zurückdehnens kein Loch mehr zu sehen ist. Ein normal gepierctes Ohrloch wächst in der Regel auch nie wieder vollständig zu. Wer allerdings sehr hoch gedehnt hat, wird wahrscheinlich mehr als nur ein kleines Loch im Ohrläppchen zurückbehalten. Überlegt euch daher gut, wie weit ihr gehen wollt.

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