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Heilung und Pflege eines Piercings

13.08.2013 13:54 | News

Was sollte man beachten bei der Pflege eines Piercings?

Piercings sind ein anhaltender Trend und werden immer beliebter. Die verrücktesten Stellen werden mittlerweile gepierct, wobei die Erfahrung und Professionalität der Piercer eine große Rolle spielt. Doch wichtig ist vor allem die Behandlung und Pflege von Piercings. Du solltest nicht vergessen dass ein Piercing eine offene Wunde ist. Wichtig ist hier die Hygiene. Hände waschen und eventuell desinfizieren, bevor du es berührst, ist ein Muss und darf nicht vergessen werden. Der Piercing-Bereich kann in der normalen Körperpflege auch mit gewaschen werden. Am besten du nutzt dafür spezielle ph-neutrale Pflegemittel. Doc h vorsichtig: Eine übertriebene Pflege kann auch zu einer schlechteren und langsamen Heilung führen. Generell solltest du die Wunde mit einem Wunddesinfektionsspray, beispielsweise Octenisept, behandeln. Dieses einfach 2-3 Mal täglich auf das Piercing sprühen und ein paar Minuten einwirken lassen. Wenn du das Piercing ein wenig hin und her bewegst gelangt das Octenisept auch in den Stichkanal. Während der Genesung darf der Schmuck nicht herausgenommen werden. Zu groß ist die Gefahr einer Infektion. Beim erneuten Einführen kann die Wunde verletzt und eingerissen werden. Außerdem kann der Stichkanal sich in wenigen Stunden zurück bilden und das Piercing lässt sich nicht mehr einsetzen. Einen Monat nach dem Piercen sollten Orte, an denen man sich infizieren könnte, gemieden werden. Dies sind Schwimmbäder, Sauna oder Solarien. Auch sportliche Aktivitäten sind in dieser Zeit unangebracht. Der Schweiß könnte Bakterien in die Wunde transportieren und es kommt zur Entzündung. Außerdem kann eine unnötige Belastung der Stelle den Heilungsprozess hindern.

Piercings im Mundbereich

Piercings in Zunge, Lippenbändchen. etc. sollten besonders vorsichtig behandelt werden. Im Mund sind sehr viele Keime und das Piercingloch ist eine offene Wunde. Durch Speichel und die ständige Belastung im Mundbereich kann die Wundheilung beeinträchtigt werden. Nach dem Stechen sollte die ersten Tage auf Alkohol, Kaffee, Zigaretten, Scharfes sowie Säurehaltiges verzichtet werden. Das Zungenpiercing ist anfällig, kann sich aber durch die ständige Feuchtigkeit gut regenerieren, da keine Kruste entstehen kann. Nach dem Piercen schwillt die Zunge erst einmal stark an. Daraufhin solltest du Eiswürfel lutschen und mit kaltem Wasser spülen. Als Pflegemittel kannst du dir Kamillentee kochen. Während des Trinkens ruhig ein wenig im Mundraum lassen. So kann sich der Bereich um das Piercingloch beruhigen. Des Weiteren bieten sich antiseptische Mundspülungen an. Diese desinfizieren und wirken lindernd. Ein Zungenpiercing hat eine recht kurze Heilungsdauer. Nach 2 Wochen sollte die Wunde verheilt sein. Piercings im Lippenbereich benötigen 2-4 Wochen Heilungsdauer.

Piercings im Intimbereich

Vor dem Stechen eines Piercings im Intimbereich solltest du dich rasieren. In den Haaren können sich Bakterien durch Schweiß und Urin anhäufen. Für die Pflege und den Heilungsprozess ist es demnach von Vorteil. Hygiene ist hier natürlich sehr wichtig. Regelmäßiges Duschen und Waschen der Hände ist absolut notwendig. Rückstände sowie blutige Krusten können mit einem Wattestäbchen entfernt werden. Während des Heilungsprozesses solltest du komplett auf sexuelle Tätigkeiten verzichten. Zu groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass Bakterien in die Wunde gelangen. Auch Reibung und Druck können für das Piercing störend sein. Der Schmuck sollte während der Genesung nicht herausgenommen werden. Durch die Schleimhäute kann der Stichkanal zu schnell zu wachsen. Unser Tipp ist ein Sitzbad mit Kamillenzusätzen. Kamille dient der Linderung von Schmerzen und Beruhigung der gereizten Körperstellen. Auf Baden in der Badewanne sollte dagegen verzichtet werden. Die Heilung eines Intimpiercings dauert 2-6 Monate an. Es kommt ganz darauf an welche Stelle im Intimbereich gepierct wird.

Oberflächenpiercings

Oberflächenpiercings benötigen die gleichen Hygienemaßnahmen wie alle anderen Piercings. Auch hier sollte die Wunde regelmäßig desinfiziert und mit wundheilenden Salben und Sprays gecremt werden. Oberflächenpiercings sind mehreren äußerlichen Einflüssen ausgesetzt. Beim Bauchnabelpiercing sollte man auf die Wahl der Kleidung achten. Enge Shirts oder Gürtel in dieser Höhe sind unangebracht, da sie drücken und reiben können. Generell sollte man aufpassen, dass man keine synthetische Kleidung oder Lederkleidung anzieht. In diesen Materialien schwitzt man stark. Piercings wie das Surface müssen behutsam behandelt werden. Lange Haare oder Fasern von Kleidung können hängen bleiben und das Piercing herausreißen. Außerdem ist Sauberkeit sehr wichtig. Schließlich gelangen Keime und Viren in der Luft direkt an die Wunde. Besondere Beachtung gilt nun dem regelmäßigen Säubern mit Wasser und Desinfektionsmittel. Oberflächenpiercings wie Augenbrauenpiercing oder Surfacepiercing haben eine Heilungsdauer von 2-6 Monaten.

Ohrloch & Ohrpiercing

Das Piercing am Ohr ist das weitverbreitetste. Generell ist der Heilungsprozess eines Ohrlochs relativ harmlos und geht schnell vorüber. Das Dehnen des Ohres ist allerdings langwieriger und schwieriger. Diejenigen, welche Tunnel oder Plugs in ihren Ohren tragen wollen, müssen das Ohrloch dehnen. Dabei muss man behutsam vorgehen damit das Ohr nicht reißt. Die entsprechende Pflege ist sehr wichtig. Das Ohr muss gecremt werden, damit es schön geschmeidig bleibt. Ebenso sollten keine Keime an das Ohr gelangen damit sich dieses nicht entzündet. Vorsichtig solltest du bei allen Piercings am Ohr mit Haarkosmetik und Haarspray sein. Das Ohr wird unnötig gereizt und die Heilung dauert wieder länger. Weitere Piercings, die durch den Knorpel gestochen werden, haben ein geringeres Entzündungsrisiko. Sie brauchen aber länger bis zur entgültigen Verheilung. Dagegen können sich Piercings, die durch stark durchblutete Haut gestochen werden, schneller entzünden. Ein normales Ohrloch ist nach rund einem Monat verheilt. Ebenso lang dauert es pro Dehnschritt während des Weitens der Ohrlöcher. Wichtig ist es, nach jedem Dehnvorgang die Zeit abzuwarten und erst danach weiter zu dehnen.

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